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By Christine Meyer

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Schutzbauwerke gegen Wildbachgefahren: Grundlagen, Entwurf und Bemessung, Beispiele

Die Wildbachverbauung umfasst die Gesamtheit aller Maßnahmen, die in oder an einem Wildbach oder in seinem Einzugsgebiet ausgeführt werden, um insbesondere das Bachbett und die angrenzenden Hänge zu sichern, Hochwasser und Feststoffe schadlos abzuführen und die Wirkung von Hochwasserereignissen auf ein zumutbares Ausmaß zu senken.

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Mit der Forderung ist eine stärkere Betonung und Berücksichtigung der Qualitäten sozialer Zeiten verbunden bzw. sogenannter Ereigniszeiten. Diskussionen um einen Zeitwohlstand, der über neue Zeitstrukturen und neue Zeitmuster eingeführt und verankert würde, könnten ein Garant sein, um die Lebensqualität aller in der Gesellschaft lebenden Menschen zu sichern und deutlich zu erhöhen (Reheis 2003; Rinderspacher seit 1985; Geißler 1997; Levine 1998; Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik 2002). Mit den Forderungen nach neuen Zeitstrukturen verbindet sich vor allem, dass Menschen die Kontrolle über ihre eigene Zeit zurückbekommen und dass ihnen bewusst wird, sie selber aktiv verändern zu können.

Mit dieser Perspektive geht es jedoch ganz entscheidend darum, auch die Schlechtere über die Verletzlichkeit und Widerständigkeit des Vierten Alters wahrzunehmen. Baltes fordert, schon bei der derzeitigen Lebenserwartung mehr und mehr auf die Qualität des Lebens zu setzen als auf dessen Verlängerung. Vorsorge und Therapie müssen dabei für die Belastungen und Einschränkungen des Vierten Alters eingesetzt werden, um für eine Entlastung zu sorgen. Das betrifft insbesondere die Demenzen, desgleichen aber das im Alter immer häufigere Zusammenwirken unterschiedlicher Erkrankungen, die Multimorbidität.

Ltere Menschen mit PKW sind täglich ca. eine halbe Stunde länger außer Haus unterwegs als diejenigen ohne Auto. Dies gilt sowohl für die über 60Jährigen als auch die über 75Jährigen. Dennoch ist vor allem zu berücksichtigen, dass die Immobilität im Lebenslauf zunimmt. Es gibt insgesamt ca. 11% ab 60 Jahren, die sich täglich nur 20 Minuten außerhalb ihres Hauses oder ihrer Wohnung aufhalten. Bei den über 75Jährigen sind es bis zu ca. 20%, die die eigene Häuslichkeit nicht länger als 20 Minuten verlassen.

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