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By Heinz Häfner, Peter Graf Kielmansegg (auth.), Peter Graf Kielmansegg, Heinz Häfner (eds.)

Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung behandelte die Heidelberger Akademie das Thema „Alter und Altern“ in einer Reihe von drei wissenschaftlichen Kolloquien. Das erste zur umfassenden Frage „Was ist Alter?“ fand 2006 statt, das zweite, das den Naturwissenschaften einschließlich der Medizin und den Technikwissenschaften gewidmet battle, folgte 2009. Beide Kolloquien sind bereits in je einer beim Springer Verlag erschienenen Publikation dokumentiert.
Bei dem dritten Symposium dieser Reihe sollten sich die Kultur- und Sozialwissenschaften dem Thema stellen. Es wurden hierzu Fragen aus der Soziologie, der Rechtswissenschaft und der Politikwissenschaft diskutiert. Die Beiträge hierzu sind in diesem Band niedergelegt.
Die Heidelberger Akademie versteht ihre Konferenzserie als einen Versuch, die Diskussion aus der Fixierung auf einige wenige Fragen herauszuführen, und möchte hervorheben, dass Wissenschaft in der ganzen Vielfalt ihrer Disziplinen etwas zur Altersdebatte beitragen kann.

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7)15 . In dem gebeugt vor uns sitzenden Mann wohnt – so suggeriert es die Statue – ein unbeugsamer Geist, voller Energie, ja intellektueller Angriffslust. Wir sehen einen alten Mann, dessen körperliche Schwäche in seinem gekauerten Sitzen meisterhaft zum Ausdruck kommt. Obwohl er fröstelnd seinen dicken Mantel eng um sich gezogen hat, können wir einen Blick auf seinen abgemagerten und ausgemergelten Körper werfen. Diesem ungeschönten Bild körperlichen Verfalls entgegengesetzt ist die intellektuelle Energie des Mannes.

Auf diese Weise sind beide Vertragspartner fest an ihr Abkommen gebunden. Die Möglichkeit, auf die eine oder die andere Weise, die eigene Altersversorgung mit Kapitalbesitz abzusichern, wenn eigene Kinder bzw. Söhne nicht vorhanden waren, stand freilich nur jenen offen, die entsprechendes Vermögen ihr eigen nannten. In allen Epochen der altorientalischen Geschichte dürfte diese reichere Gesellschaftsschicht nur eine kleine Minderheit gewesen sein. Die vielen anderen Menschen, die weder über nennenswerten Besitz noch über eigene Söhne verfügten, welche ihr Leben im Alter absichern konnten, blieben hingegen sich selbst und 25 Vgl.

Dargestellt ist jedenfalls ein Mann, der sich überhaupt nicht um Konventionen kümmert und seinen Körper in keiner Weise pflegt. A. Richter, The Portraits of the Greeks I (1965) 58ff. O. 106 – P. O. 147, Abb. 80; Inst. Neg. 85516 46 P. Zanker unregelmäßig wachsende und ungepflegte Bart ist grob geschnitten, seine trockene Haut scheint von Sonne und Wind gegerbt zu sein. Auch in diesem Mann brennen jedoch ein leidenschaftliches Feuer und ein unbeugsamer Wille. Leider kennen wir den Körper der Statue nicht und können nur vermuten, wen dieses großartige Bildnis darstellen könnte.

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